Meret Kiderlen

konzipiert, führt Regie und performt für das Archiv der flüchtigen Dinge. Sie studierte zunächst in Valencia, Leipzig, Mendoza und Buenos Aires. Während ihres Masters am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen entstanden die ersten Aufbauten des Archivs der flüchtigen Dinge. Im Sommer 2012 entwickelte sie im Anschluss daran ihre Abschlussinszenierung Meine drei Großmütter. Archiv der flüchtigen Dinge #3.

Sie hospitierte und assistierte u.a. bei Viviane De Muynck / Schauspielhaus Hamburg, Vivi Tellas / Teatro Sarmiento Buenos Aires, Bettina Wind und Alexandra Ferreira / Mounsonturm Frankfurt und bei Clemens Bechtel / Mehrteiliges Osteuropäisches Parallel Lives Festival an der Bürgerbühne (Staatsschauspiel Dresden), in Nitra, Bratislava, Prag und Bukarest.

Seit 2006 zeigt Meret Kiderlen eigene Theater- und Performanceprojekte – an Bühnen (LOFFT Leipzig, Waggonhalle Marburg, Landungsbrücken Frankfurt, Mousonturm Frankfurt u.a.) und außerhalb des Theaters (Staatsbibliothek Berlin, historisches museum frankfurt, aber auch: Fabrikgelände Energieversorgung Offenbach, Leipziger Wohnhaus oder Giessener insolventer Bettenladen).

Gemeinsam mit Carolina Defossé und BiNeural-Monokultur entwickelt sie seit 2009 zwischen Argentinien und Deutschland die Virtual Performances, theatrales Labor zu Skype (eingeladen zu: Argentinischen Filmtagen Leipzig 2009, ATT / LOFFT 2009, Katalanischen Künstlerresidenz Nau Côclea, Festival Internacional de Teatro Mercosur 2012).

2013 entstand gefördert vom Goethe-Institut die Virtual Performance KOENIGSKINDER für das Junge Regie Festival El Porvenir in Buenos Aires und im Anschluss daran KOENIGSKINDER. Ein Ferngespräch im Frankfurt LAB.

Zuletzt inszenierte sie gemeinsam mit Kim Willems Die Natur der Kinder oder Was Kinder wirklich brauchen an der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden (Premiere 27. April 2014).